Das kleine, exklusive Klassikfestival im Zürcher Weinland vom 30. Juli bis 5. August 2017    

 

 

 
Musiker 2017:

Sarah Rumer, Flöte
Sarah Rumer ist seit 2004 Soloflötistin des Orchestre de la Suisse Romande in Genf. Sie studierte an der Musikhochschule Zürich bei Günter Rumpel, später in Wien bei Dieter Flury. Sie gewann die bedeutendsten Schweizer Musikwettbewerbe und Stipendien und wurde bei verschiedenen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, etwa beim Carl-Nielsen-Wettbewerb in Odense (DNK), beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen (D) oder beim Flötenwettbewerb von Kobe (J), wo ihr auch ein Spezialpreis für ihre Mozart-Interpretation zugesprochen wurde. Als Solistin spielte sie u.a. mit dem Ensemble Tokyo, dem Orchestre de Chambre de Genève und mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski und Heinz Holliger. Kammermusikkonzerte in verschiedensten Formationen führten sie unter anderem an die Festivals von Luzern und Verbier. Zunehmende Bedeutung gewinnt in den letzten Jahren ihre Lehrtätigkeit, als Dozentin an der Musikhochschule Luzern, Gründungsmitglied der Meisterkurse Rheinau sowie bei Meisterkursen in Portugal, Japan und Korea. CD-Einspielung mit Werken von Ferdinand Ries für CPO, zahlreiche Rundfunkübertragungen.

Lucas Macias Navarro, Oboe
Lucas Macias ist Solo-Oboist des Lucerne Festival Orchestra.
Geboren 1978 in Valverde del Camino, Spanien, begann er ein Musikstudium im Alter von 9 Jahren am Konservatorium Huelva. 1995 nahm er Unterricht bei T. Indermühle am Konservatorium Zürich. Nach zwei Jahren wurde er in die Solisten-Klasse von Heinz Holliger an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau (Deutschland) aufgenommen. Er schloss sein Studium an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und in Genf mit Maurice Bourgue ab.
Er gewann den ersten Preis am Schweizerischen Musikwettbewerb in Riddes (Concours National d'Execution Musicale), am Internationalen Wettbewerb für Oboe „Giuseppe Tomassini“ in Petritoli, Italien sowie am Internationalen Oboenwettbewerb von Tokio im Jahr 2006, organisiert von der Sony Music Foundation. Viele Jahre lang war er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchester, wo er mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Seiji Ozawa und Claudio Abbado gespielt hat. Von Claudio Abbado wurde er als Solo-Oboist ins Orchestra Mozart in Bologna eingeladen. Er war auch Solo-Oboist des Chamber Orchestra of Europe, der Accademia Santa Cecilia in Rom oder dem Mahler Chamber Orchestra. Als Solist und Kammermusiker hat er mit Claudio Abbado, Heinz Holliger, Ton Koopman, Till Fellner, Jacques Zoon, Nicolas Chumachenko, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Orchestra Mozart di Bologna, der Camerata Bern, dem Münchner Kammerorchester, dem Scottish Chamber Orchestra und den Moskauer Solisten gespielt.
Seit Oktober 2012 ist Lucas Macias Navarro Professor an der Hochschule für Musik Freiburg.

Bernhard Röthlisberger, Klarinette
Ausbildung bei Thomas Friedli, Antony Pay, Michel Arrignon, Ernesto Molinari (Bassklarinette). Von 1993 bis 2010 war er Mitglied des Luzerner Sinfonieorchesters, seither ist er Soloklarinettist und Bassklarinettist des Berner Symphonieorchesters. Als Solist trat er mit international renommierten Dirigenten wie Jonathan Nott, Reinhard Goebel, Vasily Petrenko, John Neschling oder Mario Venzago auf. Einladungen an Festivals und Masterclasses in ganz Europa. Mehrere CD-Produktionen für GALLO, pan classics und Musiques Suisses. Unterrichtet Bassklarinette und Orchesterstudien an den Musikhochschulen Zürich und Bern.
Bernhard Röthlisberger ist künstlerischer Leiter der Internationalen Meisterkurse und der Sommerserenaden Rheinau.

Michael von Schönermark, Fagott
wurde 1981 in Berlin geboren. Von seinem 12. Lebensjahr an besuchte er das „Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach“ in Berlin und wurde dort als Jungstudent der „Hochschule für Musik Hanns Eisler  Berlin“ von Prof. Fritz Finsch unterrichtet. Von 2000 bis 2004 studierte er bei Prof. Klaus Thunemann.
2004 wurde Michael von Schönermark im Alter von nur 22 Jahren Solofagottist des Konzerthausorchesters Berlin. Im August 2015 wechselte er in ebendieser Position zum Tonhalle-Orchester Zürich.
Seit 2017 ist er Hauptfach-Dozent für Fagott an der Hochschule Luzern.
Er ist Mitglied des Quadriga Fagottensembles.
Michael von Schönermark wurde 2002 beim „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München“ mit dem Sonderpreis der Theodor Rogler Stiftung ausgezeichnet. 2003 gewann er den Förderpreis des „Schleswig-Holstein-Musikfestivals.
Als Solist war Michael von Schönermark unter anderem mit dem Konzerthaus Orchester Berlin, dem Münchener Kammerorchester, dem Konzerthaus Kammerorchester und den Thüringer Sinfonikern zu hören. Als Kammermusiker tritt er regelmäßig bei Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Davos Festival, dem MDR Musiksommer und dem Festival „Encuentro de Musica y Academia de Santander“ auf.
Seine Einspielung des Fagottkonzertes von Andrzej Panufnik zusammen mit dem Konzerthaus Orchester Berlin unter Lukasz Borowicz erschien 2013 bei cpo. Die CD wurde mit dem ICMA Special Achievement Award 2015 ausgezeichnet.

Olivier Darbellay, Horn
Hornstudien bei Thomas Müller sowie bei Bruno Schneider. Gewinner der Tribune des Jeunes Interprètes 2000 in Lissabon sowie des Titels als ‚Soliste de l‘an 2000‘ der frankophonen Radiounion. Als Solist und Kammermusiker ist er zu Gast auf den wichtigsten Podien und Festivals in Europa, Nordamerika und Asien. Olivier Darbellay ist Solohornist des Berner Symphonie-Orchesters und Dozent an den Musikhochschulen in Luzern und Lausanne.

Fiona Kraege, Violine
Fióna Kraege wurde am 27. März 1985 als Tochter einer Irin und eines Schweizers geboren. Sie begann im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen und trat mit neun Jahren in die Classes professionnelles des Konservatoriums Lausanne ein. Kurz danach wurde sie in die Klasse von Pierre Amoyal eingeladen, bei dem sie 1998 das Lehrdiplom erlangte. 2002 folgten das Konzertdiplom und Studien bei Gyula Stuller und Tibor Varga an der Varga Akademie Sitten. Nach der Matura nahm sie 2003 ihr Studium in der Klasse von Professor Zakhar Bron in Zürich auf, bei dem sie 2006 das Konzertdiplom mit Auszeichnung und 2008 das Solistendiplom erhielt.
Fióna ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung (Basel), der Leenards Fondation (Lausanne) und der Marguerite Meister Stiftung (Zürich) sowie Preisträgerin der Orpheus Konzerte (Zürich) und des Schweizerischen Jugendmusik-Wettbewerbs (erste Preise für Kammermusik 2000, Solo-Geige und Neue Musik 2002). 2002 gewann sie am internationalen Wettbewerb Königin Sophie Charlotte in Berlin einen 2. Preis und den Publikumspreis, was ihr ermöglichte, als Solistin im Konzerthaus Berlin zu spielen. Sie ist auch erste Preisträgerin des Duttweiler-Hug Wettbewerbs für Violinsonaten von Beethoven und des Koeckert Preises für moderne Musik.
Fióna Kraege tritt regelmässig als Solistin und als Kammermusikerin auf. Sie spielte vier Jahre im EFA-Trio (Klaviertrio), mit dem sie intensiv arbeitete und Konzerte in der Schweiz und im Ausland spielte. Das Trio trat mehrmals solistisch im Tripelkonzert von Beethoven auf und wurde mit den ersten Preisen im Basler Orchester Gesellschaft Wettbewerb und Sperber-Jugendpreis Basel ausgezeichnet.
Ihr erstes Konzert als Solistin spielte Fióna im Alter von zehn Jahren (Doppelkonzert von Bach). Seitdem tritt sie oft als Solistin in der Schweiz, in den USA oder in Irland auf. Unter anderem spielte sie mit dem Winterthur Musikkollegium das erste Violinkonzert von Prokofiev. Dieses Jahr war sie mit ihrem Bruder Malcolm erste Preisträgerin im Valiant-Wettbewerb und somit Solistin von "La Muse et le Poète" von Camille Saint-Saens in einer Schweizer Tournée mit zwölf Konzerten im KKL Luzern, Kursaal Bern und Kongresshaus Aarau, begleitet vom Sinfonie Orchester Biel und dem Dirigenten Kaspar Zehnder. Dazu gewann sie einen Spezialpreis, um als Solistin in einem Abonnementskonzert des Bieler Sinfonie Orchesters ein Saint-Saens Programm zu spielen.
Seit 2008 ist Fióna Kraege Mitglied des Berner Symphonieorchesters, seit November 2009 in der Position einer Zweiten Konzertmeisterin.

 

Emanuel Bütler, Viola
Nach der Ausbildung zum Primarlehrer studierte Emanuel Bütler Viola bei Henrik Crafoord in Bern (Lehr- und Orchesterdiplom) und in der Konzertklasse von Prof. Hartmut Rohde in Bern und Berlin, wo er sein Studium mit dem Konzertdiplom abschloss. Parallel dazu nahm er an Meisterkursen von Hatto Beyerle, Thomas Brandis, Tabea Zimmermann, Jean Sulem, Diemut Poppen, Siegfried Palm, Walther Levin, Rudolph Barshai, Miguel da Silva, dem Quatuor Ysaye u.a. teil. Es folgten weitere Studien bei Prof. Robert Jeremias in Berlin. Studien in Musikwissenschaft an der TU Berlin ergänzten seine Instrumentalausbildung.
Als Kammermusiker hat Emanuel Bütler mit Künstlern wie Prof. Igor Ozim, Natalie Chee, Prof. Peter Hörr, Bruno Canino, Mitgliedern der Berliner Philharmoniker undPatricia Kopatchinskaja zusammengearbeitet.
Emanuel Bütler war Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters und spielte in verschiedenen Symphonie- und Kammerorchestern (u.a. DSO Berlin, Camerata Bern, Schweizer Kammerorchester, Berliner Philharmonische Orchester Akademie).
Verschiedene Tourneen und die Teilnahme an Festivals (u.a. Schleswig Holstein Festival) führten ihn durch mehrere Länder Europas.
Seit der Saison 2000/01 ist Emanuel Bütler Bratschist im Berner Symphonieorchester.

 

Malcolm Kraege, Violoncello
Malcolm Kraege wurde 1992 in der Schweiz geboren. Er machte 2012 seinen Bachelor of Arts und 2014 seinen Solisten Master an der Hochschule für Musik Lausanne bei Prof. Patrick Demenga. Danach studierte er in der Klasse von Clemens Hagen beim Mozarteum Salzburg. Seit Herbst 2016 macht Malcolm seine Ausbildung in Zürich bei Thomas Grossenbacher weiter. Er ist Preistrager mehrerer nationaler sowie internationaler Wettbewerbe als Solist und Kammermusiker (Valiant Solisten-Wettbewerb, Migros-Kulturprozent, Max Jost-Stiftung) und tritt regelmässig in verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen auf. Er nimmt an Meisterkursen von David Geringas, Enrico Dindo, Troels Svane, Franz Helmerson und Gary Hoffmann teil. Er tritt u.a am Festival des Haudères, Festival de Champéry oder Murten Classics auf. Er spielte die Uraufführung von der ihm gewidmeten Sonate für Cello und Klavier von J. S. Abdelmoula. Als Solist konzertiert er unter anderem mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Luzern Chamber Orchestra, dem Bieler Symphonie-Orchester und der Sinfonia Varsovia.
Malcolm Kraege spielt ein Instrument von Giuseppe Pedrazzini Milano 1928.

 

Matteo Burci, Kontrabass
Matteo Burci wurde 1976 in Bologna (Italien) geboren, mit 20 fängt er an Kontrabass zu spielen und studierte zunächst am Conservatorio „G. B. Martini“ seiner Heimatstadt und erhielt dort 2002 das Abschlussdiplom.
Weitere Stationen seiner musikalischen Ausbildung waren die Accademia del Teatro alla Scala in Mailand, die Accademia „Stauffer“ in Cremona mit Franco Petracchi, die Gustav Mahler Akademie in Ferrara und Bozen mit R. Zepperitz und R. Watzel sowie die Hochschule für Musik in Nürnberg bei Prof. Dorin Marc. Hier wird er 2009 den Abschluss in Fortbildungsklasse.
Seine regelmässige Orchestertätigkeit führte ihn unter anderen als Tutti-Kontrabassist zur Camerata Strumentale Città di Prato und zum Orchestra Filarmonica del Teatro alla Scala, und als Solo-Bassist zum Italienische Jugendorchester, zum Orchestra del Teatro Regio di Parma und zum Orchestra Filarmonica Marchigiana. 2003 ist Matteo Burci als Solo-Bassist bei Riccardo Muti zum Orchestra Cherubini berufen.
Claudio Abbado hat 2004 Matteo Burci zum Orchestra Mozart in Bologna eingeladen, seitdem spielt er mit dem italienischem Dirigent als stellv. Solo-Bassist.
Seit Beginn der Saison 2008/2009 ist Matteo Burci Kontrabassist beim Berner Symphonieorchester.

 

Igor Longato, Klavier
Igor Longato beginnt im frühen Alter mit dem Klavier- und Orgelstudium, später kommt das Kompositionsstudium dazu. Am Konservatorium G. Verdi in Mailand erwirbt er das Diplom mit Auszeichnung. Seine weitere Ausbildung erfolgte mit Piero Rattalino, Fausto Zadra, Boris Bloch und Hubert Harry. 1992 gewinnt er, zusammen mit dem Cellisten Relja Lukic, den ersten Preis der Gioventù Musicale Italiana. Igor Longato wird regelmässig an Festivals und Konzerten in Italien, der Schweiz, Spanien, Kroatien, Albanien, der Türkei, Bulgarien, Weissrussland und den USA eingeladen. Als Solist trat er auf mit: Accademia I Filarmonici von Verona, Orchestra Sinfonica dell'Insubria, Orchestra Wind Art, I Solisti della Svizzera Italiana, Staatsorchester von Weißrussland, Philharmonie M. Jora von Bacau (Rumänien), Philharmonisches Orchester von Bourgàs (Bulgarien), Radioorchester von Sophia (Bulgarien), The Waterbury Symphony Orchestra (USA) und interpretierte Werke von Rachmaninoff, Tchaikowsky Mozart, Haydn, Beethoven, Mendelssoh, Gershwin.

 

 

 
   
   
   
   
   
   

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